Imago mundi - Denkräume schaffen

Imago mundi möchte innerhalb des eigentlichen Gesellschaftsraumes einen „Ort der Andersheit“ bereitstellen. Durch die Verknüpfung mit systemischen Theorien und unter Bezugnahme auf den Konstruktivismus entsteht ein formaler und inhaltlicher „Gegenraum“ (M. Foucault) zum beruflichen Alltag meiner Klientinnen und Klienten. Zweifel und Nichtwissen können zugelassen und Entscheidungen in Bezug auf ihre Grundlagen überprüft werden.
Nach Mircea Eliade bot ein Imago mundi seit Anbeginn der Menschheit unterschiedliche Möglichkeiten dem Bedürfnis des Menschen nach Orientierung im kosmischen Chaos
nachzukommen. Mit der Schaffung eines Zentrums, welches durch eine Öffnung mit dem Transzendenten verbunden war, begann der Mensch seine Umwelt und sein Leben zu gestalten. Ordnung in das Universum zu bringen war gleichbedeutend mit der Gestaltung einer Welt nach dem Muster der Kosmogenie: „Wer einen Raum ordnet, wiederholt das exemplarische Werk der Götter“.
Der technische Fortschritt und die zunehmende „ Entzauberung der Welt“ (Max Weber) lassen die Bedeutung sakraler Räume in den Hintergrund treten.
Ebenso erfahren wir im Wandel der Gesellschaft einen Verlust vertrauter Bindungsmuster in Familien. Organisationen unterliegen einer Veränderung, welche die Selbstorganisation und die ständige Bereitschaft ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu lernen einfordert. Orientierung und dauerhafte Beziehungen können nicht in dem Ausmaß zur Verfügung gestellt werden, wie sie Menschen beruflich und privat in Zeiten der Unsicherheit benötigen würden. In Zeiten rascher Veränderung, fortschreitender Globalisierung und Beschleunigung erhöht sich jedoch das Bedürfnis des Menschen nach Konstanz, Verlässlichkeit und Reduzierung von Komplexität.
Wachsende gute Beratungsangebote könnten als ein Hinweis gewertet werden, diesen Bedürfnissen zusätzliche Räume bereitzustellen. Imago mundi bietet mit seinem vielfältigen Angebot einen Beitrag die eigenen Anliegen für folgende Anwendungsbereiche zu überprüfen und in Bezug auf Veränderungen zu nützen:

  • Dialogische Haltung als spezielles Führungsinstrument einsetzen lernen
  • Systeme in ihrem Eigensinn verstehen lernen und dabei Neugier und Wertschätzung auf Unterschiede lenken
  • Die eigene Beobachterrolle im Bezug auf die Gewinnung von Erkenntnis einbeziehen
  • Erlebte Störungen bzw. erfahrene Irritationen in Systemen wirksam für bevorstehende Veränderungen einsetzen
  • Verknüpfung von Theorie und Praxis, um Lernen zu vertiefen
  • Räume für Verlangsamung schaffen, die Selbstreflexion und Lernen erleichtern.
  • Auf Anfrage : Philosophische Ideen als Vehikel und Katalysator für die Überprüfung von Wert- und Sinnfragen in Teams, mit Führungskräften und Selbstständigen zu nutzen.
  • Eigene Lernmuster kennenlernen und erweitern